Yoko und ich am Tisch ist ja ein Bild, an dem sich Gäste manchmal mit Abneigung gewöhnen dürfen. Wir haben in der Küche am Esstisch eine Bank. Das ist in der Regel mein Platz, wenn denn meine Diva schläft oder durch andere Tätigkeiten an einem geselligen Beieinander verhindert ist. So kann es auch beim Mittagstisch oder Abendessen vorkommen, das Yoko mit dabei am Tisch ist.

Nur der Kontrolle wegen; es könnte ja sein, das etwas fressbares für Yoko am Tisch anfällt. Kein direktes oder vorwitziges Vordrängen, sondern nur zur Kontrolle. Klar passt es manchmal auch, das sie noch nichts zu futtern bekommen hat. Die glorreiche Art der Futterbeschaffung ist dann, wenn einer von Yoko’s Sklaven sich breit schlagen lässt und eine Portion für Yoko zu richten. Sie frisst ohne Murren unter dem Tisch.

Königsdisziplin ist aber das Füttern von der Hand und bei aller Gemeinsamkeit. Man könnte glauben, sie würde das so richtig genießen. Ein Kleinkind kann nicht besser essen, als Yoko; sei es drum.

Trotzkopf und Dickkopf beim Sonnenbad.

Es ist ja nicht das erste Mal, daß es mir auffällt, daß Yoko das „Handfüttern“ in allen Zügen geniest. Sogar Trockenfutter schmeckt aus der Hand wohl bedeutend besser, als aus den normalerweise üblichen Futternäpfen. Dann kommt immer der Kommentar meiner Frau, das sie wohl am vollen Futternapf verhungern würde, wenn ich denn nicht da wäre.

immer dabei!

Es ist aber dennoch immer bemerkenswert, wie anständig sie sich, trotz den Ausnahmen verhält. Seltsamer Weise ist die Bank immer von unserem Besuch beschlagnahmt. Da müssen Yoko und ich uns gezwungener Maßen einen anderen Platz am Tisch erkämpfen. Also, ganz normales Rudelverhalten. Oder vermenschliche ich das Verhalten meiner Diva? Ich glaube nicht.

Yoko zerlegt einen Rinderknochen

Aber was soll es. Es sind ja weder Kinder oder Enkel da, die unser Verhalten vielleicht seltsam finden würden. Und anständiges Verhalten beherrscht Yoko ansonsten auch, wenngleich es manchmal schon leichte Machtkämpfe gibt.

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